Alarm schlagen im öffentlichen Interesse

Eine Ausstellung des Whistleblower-Netzwerk e.V.

Um 12.00 und um 15.00 Uhr finden Führungen statt (ca. eine Stunde).

Das Whistleblower-Netzwerk dokumentiert in seiner Ausstellung „Licht ins Dunkel bringen“ verschiedene deutsche Whistleblowing-Fälle. Die Ausstellung vermittelt einen Eindruck von der gesellschaftlichen Bedeutung der Informationen, die durch Whistleblowing bekannt geworden sind, aber auch von den arbeits-, dienst- und strafrechtlichen Risiken, denen Whistleblower in allen Berufsfeldern nach wie vor ausgesetzt sind.

Vor diesem Hintergrund stellt sich das Whistleblower-Netzwerk mit Entschiedenheit gegen alle Versuche vonseiten der Politik, den Informantenschutz abzubauen – wie dies zurzeit mittels Vorratsdatenspeicherung und Novellierung des BND-Gesetzes geschehen soll.

Durch die Ausstellung führt Annegret Falter. Whistleblowerin Brigitte Heinisch wird für ein Gespräch zur Verfügung stehen.

Annegret Falter ist Politologin und arbeitet als Referentin in Berlin. Sie ist die Vorsitzende des Whistleblower-Netzwerks (WBNW) und war von 1999 bis 2014 Mitglied der Jury des Whistleblower-Preises von VDW und IALANA. Sie hat zahlreiche Veröffentlichungen zu Whistleblower-Fällen und deren Bedeutung verfasst und herausgegeben. Sie ist Mitglied der Wissenschafts-Pressekonferenz (WPK) und des Wissenschaftlichen Beirats der IALANA.